Warum Inbound das bessere Marketing ist

Obwohl es in der Theorie alle besser wissen, macht Marketing oft eins: Eine möglichst breite Masse an Menschen relativ ziellos mit den Vorteilen eines Produktes beschallen. Denn wenn die Zielgruppe möglichst breit und die Nachricht möglichst laut ist, wird man mit etwas Glück auch die richtigen Kundinnen und Kunden treffen. Das will eigentlich niemand, trotzdem wird Outbound Marketing auf diese Art und Weise fleißig betrieben.

Gleichzeitig liest man immer wieder von Nutzerzentrierung, Zielgruppenanalysen, Stakeholder Maps und anderen Theorien und Methoden, um die eigenen Zielgruppe noch besser kennenzulernen. Das Bewusstsein, dass die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe eine Rolle spielen, ist also durchaus da.

Warum also setzen so viele Marketing Manager nach wie vor auf Outbound Marketing?

Vielleicht ist die Antwort so einfach wie naheliegend: Weil es einfacher ist, über sich selbst und die eigenen Produkte zu sprechen, als ganz vorne – bei den Problemen und Bedürfnissen der Zielgruppe – anzufangen. Dabei könnte sich ein Blick auf die eigene Zielgruppe wirklich lohnen.

Mit Inbound Marketing finden statt suchen

Und genau hier kommt Inbound Marketing ins Spiel. Dabei dreht sich alles um die Kundin: Wo sucht sie Informationen, wie sucht sie diese? Welche Probleme müssen eigentlich gelöst werden und wie trifft sie Entscheidungen? All diese Aspekte werden mit einbezogen, denn Inbound Marketing dreht den Ansatz von Outbound um: Statt potenzielle Kunden ungefragt mit Werbung zu beschallen und darauf zu hoffen, die passende zu finden, soll der Kunde den Werbenden finden. Aber wie eigentlich?

Im Zentrum stehen Inhalte. Diese werden auf unterschiedlichen Wegen zur Verfügung gestellt – idealerweise genau dann und genau das Material, dass die Nutzerinnen in dem Moment brauchen.

Im Fokus dieser Aktivitäten sollte jedoch immer der Nutzer stehen. Um die Inhalte wirklich perfekt auf ihn abzustimmen, bietet es sich an, sich noch vor Beginn einer Kampagne mit ihm zu beschäftigt, z. B. mit Hilfe von Persona-Profilen und einer abgestimmten Customer Journey.

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Um nachverfolgen zu können, wer die bereitgestellten Inhalte und Informationen tatsächlich nutzt, eignen sich Tools, die auf die Inbound-Marketing-Methode abgestimmt sind, wie z. B. Hubspot. Über diese Tools lassen sich Inhalte wie Blogartikel, Whitepaper, Infografiken usw. nicht nur ausspielen und verteilen, sie verfügen in der Regel außerdem über E-Mail-Marketing-Tools, Analysemöglichkeiten und ein CRM, über das die Übergabe vom Marketing zum Sales und Kundenservice abgewickelt werden kann – in der Regel sogar (teilweise) automatisiert. Denn im Inbound Marketing werden diese Unternehmensbereiche eng verknüpft. Die Methodik lebt von der engen Zusammenarbeit und dem geteilten Wissen dieser Teams.

Je nach Ziel: Inbound oder Outbound

Inhalte, die perfekt auf zukünftige Kundinnen zugeschnitten sind und aus Nutzern wie von selbst Kunden macht. Auch wenn es auf den ersten Blick so klingen mag: Inbound Marketing ist kein Allheilmittel – genauso wenig wie Outbound Marketing Maßnahmen per se verteufelt werden sollten. Beide Methoden haben ihre Daseinsberechtigung und sollten gezielt eingesetzt werden – je nach Ausgangssituation und Zielsetzung.

Wer noch ein paar Argument mehr für Inbound Marketing braucht, kann sich mit einem Klick auf den folgenden CTA ganz einfach unsere Infografik zu dem Thema herunterladen und sich mit einem paar Statistiken vom Erfolg der Methodik überzeugen lassen. 

7 Gründe für Inbound Marketing Infografik anfordern

 


— Erschienen am 07.08.2019
Lisa Rottmann